Coronakrise – Strafzinsen auf angespartes Privatvermögen

Die Entwicklung ist eindeutig: man wird nun auch für einen sparsamen Lebensstil bestraft, denn immer mehr Banken verlangen Strafzinsen auf angespartes Privatvermögen. Bei insgesamt 201 Kreditinstituten werden Negativzinsen auf Konten erhoben, teilweise sogar auf geparktes Vermögen auf normalerweise kostenfreien Tagesgeldkonten.[1] Dabei schwanken die Freibeträge und die erhobenen Zinsen von Bank zu Bank zum Teil erheblich.

Gerechtfertigt wird dieser gravierende Negativtrend von den Geschäftsbanken mit den Milliardenbelastungen, die durch das Parken von Geldern bei der EZB entstehen. Derzeit werden für diese geparkten Beträge 0,5% Zinsen fällig, die letztlich dem Kunden teilweise oder komplett weiterberechnet werden.

Besonders im Coronajahr 2020 haben die Menschen ihre Vermögen aus Angst vor Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit lieber zusammengehalten und auch die Schließungen des Einzelhandels haben den Konsum gebremst, sodass die Sparquote ein neues Rekordniveau erreicht hat. Die Sparquote lag in 2020 bei rund 17%, was das bisherige Rekordjahr von 1991 (12,9%) bei weitem übertrifft.[2] Gesamtwirtschaftlich gesehen entstehen so natürlich enorme Summen. So sind geschätzt von den rund 7,1 Billionen Euro Gesamtgeldvermögens gut 2 Billionen Euro in Form von schnell umzuschichtenden Sichteinlagen zwischengeparkt. Und genau dieses Geld wird von Kreditinstituten bei der EZB geparkt. Die Negativzinsen sollen Konsumenten dazu verleiten ihr Sparvermögen wieder in Umlauf zu bringen, also auszugeben; es ist also ein Versuch die Konjunktur wieder anzukurbeln.

Die EZB vergisst dabei aber etwas ganz Entscheidendes. Es wird nicht groß hinterfragt, warum die Menschen ihr Geld lieber zusammenhalten. Die Antwort ist recht einfach: das Grundbedürfnis Sicherheit rückt in Zeiten der Unklarheit immer mehr in den Mittelpunkt. Was passiert denn, wenn man durch Kürzungen oder gar Jobverlust den Haus-/Wohnungskredit nicht mehr bedienen kann? Mittlerweile ist wohl jedem klar, dass die Coronakrise noch gravierende Folgen haben wird, insbesondere für die zahlreichen KMUs (3,5 Millionen Unternehmen), die immer wieder als Rückgrat der Wirtschaft bezeichnet werden. Durch die immer wieder vorkommenden Schließungen werden besonders diese Unternehmen geschwächt, sodass sich immer mehr Menschen Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen müssen. Und ein Ende (verfasst im Januar 2021) dieser Maßnahmen ist auch nicht in Sicht.

Nun, verändern wird man an diesen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nichts, auch wird man nicht die Zinspolitik der EZB ändern können. Es stellt sich also die Frage, wie sich jeder Einzelne von diesen Umständen befreien kann und sich trotzdem in die Sicherheit begibt.

Die Antwort auf diese Frage ist auch relativ einfach: man investiert das angesparte Vermögen in Sachwerte. Dazu zählen neben Immobilien natürlich Edelmetalle. Wichtig ist, dass es sich dabei um physische Ware handelt. ETFs zum Beispiel sind auch wieder nur Papier, das letztlich nichts mehr wert sein kann.

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[1] Siehe dazu: https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/

[2] Vgl. https://www.absatzwirtschaft.de/konsumstau-sparquote-in-deutschland-auf-rekordniveau-176965/

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