Goldmünze „4 Florin/ 10 Gulden“ Österreich

169,68

10 Gulden Goldmünze

2 vorrätig

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Beschreibung

Die Guldenwährung des 19. Jahrhunderts war eine Silberwährung, obwohl „Vereinskronen“ zwischen 1858 und 1865 (bzw. 1866) auch in Gold geprägt wurden. 1865 gründeten Frankreich, Belgien, Italien und die Schweiz die Lateinische Union, in der die Münzausgaben in Wert, Größe, Gewicht usw. abgestimmt werden sollten. Innerhalb der Union sollten alle Münzen gelten. Obwohl Österreich 1867 einen Vorvertrag mit der Lateinischen Union abgeschlossen hatte, erreichte man die für den Beitritt erforderlichen Währungsverhältnisse nicht. Nichtsdestoweniger wurden ab 1870 ein 8-Gulden-Stück (= 8 Florin oder 20 Franken) sowie ein 4-Gulden-Stück (= 4 Florin oder 10 Franken) geprägt, die den Goldmünzen der Union in allen Daten glichen. Geprägt wurden beide Münzen bis ins Jahr 1892, in dem die Kronenwährung in Österreich eingeführt wurde.

Die jährliche Auflagenzahl war im Vergleich zu den Dukaten deutlich geringer. Der Rekordjahrgang war bei der 4-Gulden-Münze 1977 mit 211.343 Stück und bei der 8-Gulden-Münze 1968 mit 336.719 Stück. In anderen Jahren gab es keine oder nur sehr geringe Auflagen.

Das 4-Gulden-Stück wurde zuletzt 1999 geprägt.

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Zusätzliche Information

Gewicht 3.23 g
Variante

3,23 Gramm

Reinheit

900,0

Feingehalt

2,91 Gramm

Zustand

zirkuliert

Hinweis

Anlagegold ist nach §25c UStG steuerbefreit.